Mitglied im ...hilft Menschen in Not
S a t z u n g der „Uwe Seeler-Stiftung“ Präambel „Wer dem Sport so viel zu verdanken hat und auf der Sonnenseite des Lebens steht, der sollte jenen etwas abgeben, die niemals die Möglichkeit hatten, ein solches Glück zu empfinden und auf der Schattenseite des Lebens stehen.“ Anläßlich meines bevorstehenden runden Geburtstages möchte ich meinem  Bedürfnis nachgeben und meine Idee in die Tat umsetzen. Deshalb habe ich die  Uwe Seeler-Stiftung ins Leben gerufen, der ich nachfolgende Satzung gebe:  § 1 Name, Sitz und Rechtsform (1) Die Stiftung führt den Namen „Uwe Seeler-Stiftung“. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts. (2) Die Stiftung hat ihren Sitz in Hamburg. § 2 Stiftungszweck (1) Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck der Stiftung ist die selbstlose Unterstützung von Personen, die a) infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind oder b) die wirtschaftlich Not leiden nach den Bestimmungen der jeweils geltenden Abgabenordnung oder c) deren wirtschaftliche Lage aus besonderen Gründen zu einer Notlage geworden ist. Zweck der Stiftung ist ebenfalls die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung dieser steeurbegünstigten Zwecke durch Körperschaften des öffentlichen rechts und andere steuerbegünstigte Körperschaften. (2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch a) unmittelbare einmalige oder laufende finanzielle Leistungen oder b) finanzielle Zuwendungen zur Inanspruchnahme von Ärzten, Pflege- und/oder Betreuungspersonal. c) die Beschaffung von Mitteln durch Beiträge/Spenden und deren  Weiterleitung an Köperschaften des öffentlichen Rechts und als  gemeinnützig oder mildtätig anerkannte Körperschaften, welche diese  Mittel unmittelbar für mildtätige Zwecke verwenden.  Den zu unterstützenden Personen soll es im Rahmen des § 53 AO durch  Gestellung von Finanz- und Sachmitteln, insbesondere durch Übernahme  von Kosten für Beiträge und behindertengerechte Sportgeräte, ermöglicht  werden, einem Sport nachzugehen.  (3) Gesuche auf Leistungen aus der Stiftung werden an den Vorstand (§ 4)  gerichtet. Dieser bestimmt nach Prüfung des Gesuches die Höhe der  Leistungen unter Beachtung des Stiftungszwecks.  (4) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im  Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.  Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie  eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die  satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Niemand darf durch  Ausgaben, die dem Stiftungszweck fremd sind, oder durch  unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.  § 3 Stiftungsvermögen (1) Die Stiftung ist zunächst mit einem Vermögen ausgestattet, dessen Höhe im Stiftungsgeschäft näher bestimmt ist. (2) Das Stiftungsvermögen soll durch Zustiftungen (Geldbeträge, Rechte und  sonstige Gegenstände) des Stifters sowie Dritter erhöht werden,  mindestens auf DM 1 Mio. (in Worten: Deutsche Mark eine Million),  höchstens jedoch bis DM 10 Mio. (in Worten: Deutsche Mark zehn  Millionen). Werden Zuwendungen nicht ausdrücklich als Zustiftung zum  Vermögen gewidmet oder ist der Höchstbetrag des Stiftungsvermögens  erreicht, so dienen sie ausschließlich und unmittelbar zeitnah den in § 2  genannten steuerbegünstigten Zwecken.  (3) Das Vermögen der Stiftung ist grundsätzlich in seinem Bestand zu  erhalten. Es darf nur veräußert oder belastet werden, wenn von dem Erlös  gleichwertiges Vermögen erworben wird. Zur Erreichung des  Stiftungszweckes dienen grundsätzlich nur die Zinsen und Erträge des  Vermögens sowie sonstige Zuwendungen, soweit sich nicht nach Absatz 2  das Vermögen erhöhen.  (4) Das Stiftungsvermögen ist zinstragend in solchen Werten anzulegen, die  nach der mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes vorzunehmenden  Auswahl als sicher gelten. Den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend kann  die Stiftung ihre Erträgnisse im Rahmen der Bestimmungen der  Abgabenordnung ganz oder teilweise einer Rücklage zuführen, um ihre  steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke nachhaltig zu erfüllen.  § 4 Stiftungsvorstand (1) Die Stiftung wird von einem Vorstand verwaltet, der aus mindestens vier,  höchstens acht Personen besteht. Der Vorstand wählt sich aus seiner Mitte  eine(n) Vorsitzende(n) und deren/ dessen Stellvertreter(in) auf die Dauer  von jeweils 5 Jahren, wobei Wiederwahl zulässig ist.  (2) Der Stifter hat das Recht, nicht die Pflicht, dem Vorstand lebenslang  anzugehören und solange er es wünscht, den Vorsitz zu übernehmen.  Scheidet der Stifter zu Lebzeiten aus dem Vorstand aus oder stellt das Amt  des Vorsitzenden zur Verfügung, so ist er berechtigt, seinen Nachfolger in  gleicher Funktion zu benennen. Nach seinem Tode soll ein Mitglied der  Familie des Stifters in den Kreis der Vorstandsmitglieder aufgenommen  werden. (3) Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so wählen die verbliebenen  Vorstandsmitglieder unverzüglich eine Ersatzperson.  (4) Die Vorstandsmitglieder üben ihr Amt ehrenamtlich aus; sie haben jedoch  Anspruch auf Erstattung ihrer nachgewiesenen Auslagen.  (5) Veränderungen innerhalb des Vorstandes werden der Aufsichtsbehörde  unverzüglich angezeigt. Die Wahlniederschriften, die Annahmeerklärungen  und sonstige Beweisunterlagen über Vorstandsergänzungen sind  beizufügen.  § 5 Aufgaben des Vorstandes (1) Der Stiftungsvorstand leitet und verwaltet die Stiftung und beschließt über  ihre Angelegenheiten, insbesondere die Vergabe der Stiftungsmittel (§ 2  Abs. 2 und 3 der Satzung). Er hat die Mittel der Stiftung sparsam und  wirtschaftlich zu verwenden. (2) Der Vorstand kann die Durchführung bestimmter Geschäfte auf einzelne  Vorstandsmitglieder übertragen. Er kann auch ein Vorstandsmitglied oder  ein dem Vorstand nicht angehörende Person mit der Geschäftsführung der  Stiftung beauftragen und für diese Tätigkeit ein angemessenes Entgelt  zahlen. Die Anstellung von Hilfskräften ist zulässig.  (3) Der Stiftungsvorstand stellt rechtzeitig vor Beginn eines jeden  Geschäftsjahres einen Wirtschaftsplan auf, der die zu erwartenden  Einnahmen und Ausgaben enthält. Innerhalb von 3 Monaten nach  Abschluß des Geschäftsjahres erstellt der Stiftungsvorstand nach  gewissenhafter Prüfung der Erfüllung des Stiftungszwecks eine  Jahresabrechnung. Die Abrechnung wird von einem Angehörigen der  steuerberatenden Berufe geprüft.  § 6 Vertretung der Stiftung Die Vorstandsmitglieder bilden den Vorstand der Stiftung im Sinne der §§ 86,  26 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Einzelvertretungsberechtigt ist der Stifter  bzw. nach dessen Ausscheiden der Vorstandsvorsitzende. Der stellvertretende  Vorstandsvorsitzende ist zusammen mit einem anderen Vorstandsmitglied  vertretungsbefugt.  § 7 Beschlußfassung des Vorstandes (1) Der Stiftungsvorstand beschließt bei Anwesenheit von mindestens vier  seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit, sofern die Satzung nichts  anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des  Vorsitzenden, im Falle seiner Abwesenheit die des Stellvertreters. Im Falle  der Abwesenheit beider gilt die Vorlage bei Stimmengleichheit als  abgelehnt.  (2) Der Stiftungsvorstand hält seine Beschlüsse in Niederschriften fest, die  mindestens von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben sind.  Abwesende Vorstandsmitglieder werden von den Beschlüssen in Kenntnis  gesetzt. Ein nachträgliches Einspruchsrecht steht ihnen nicht zu.  (3) Eine schriftliche Beschlußfassung im Umlaufwege ist zulässig, wenn kein  Vorstandsmitglied diesem Verfahren widerspricht. Schriftliche  Übermittlungen im Wege der Telekommunikation sind zulässig.  § 8 Vorstandssitzungen (1) Der Vorstand hält seine Sitzungen nach Bedarf ab. Der Vorsitzende - im  Verhinderungsfall seine Vertretung - bestimmt den Ort und die Zeit der  Sitzungen und lädt dazu ein. In jedem Kalenderjahr findet mindestens eine  Vorstandssitzung statt, in der über die Jahresrechnung beschlossen wird.  Auf Antrag von mindestens 4 Mitgliedern muß der Vorstand einberufen  werden. (2) Zwischen der Einberufung und dem Sitzungstag soll ein Zeitraum von  mindestens einer Woche liegen, sofern nicht außerordentliche Umstände  eine kürzere Frist erfordern. Die Vorstandsmitglieder werden schriftlich  unter Angabe der einzelnen Beratungsgegenstände eingeladen.  § 9 Satzungsänderung und Auflösung (1) Über Änderungen dieser Satzung beschließt der Vorstand mit einer  Mehrheit von drei Vierteln aller Mitglieder. Die Beschlüsse bedürfen der  Genehmigung der Aufsichtsbehörde.  (2) Über die Auflösung der Stiftung beschließt der Vorstand einstimmig. Ein  solcher Beschluß wird erst wirksam, wenn er von der Aufsichtsbehörde  genehmigt ist.  (3) Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens bei Auflösung der  Stiftung oder bei Wegfall ihrer bisherigen Zwecke dürfen erst nach  Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.  (4) Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall ihrer  steuergegünstigten Zwecke fällt ihr restliches Vermögen nach Begleichung  sämtlicher Verbindlichkeiten an eine zuvor vom Vorstand durch Beschluß  mit Drei-Viertel-Mehrheit zu bestimmende andere steuerbegünstigte  rechtsfähige Stiftung, die es unmittelbar und ausschließlich für mildtätige  Zwecke im Sinne  von § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.  § 10 Aufsichtsbehörde und Schlußbestimmung (1) Die Stiftung untersteht der Staatsaufsicht nach Maßgabe des für Stiftungen  geltenden Rechts. Aufsichtsbehörde ist der Senat der Freien und  Hansestadt Hamburg - Senatskanzlei -.  (2) Die Bestellung des zum Zeitpunkt der Stiftungserrichtung amtierenden  Vorstandes enthält das Stiftungsgeschäft. Dieses enthält zugleich die  gemäß § 5 Abs. 3 vorgenommene Ämterverteilung.  (3) Diese Satzung tritt mit dem Tage ihrer Genehmigung in Kraft.  Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck der Stiftung ist die selbstlose Unterstützung von Personen, die : a)   infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe       anderer angewiesen sind    b)   unverschuldet in Not geraten und auf Soforthilfe angewiesen sind Die Hilfsmaßnahmen der Stiftung werden wie folgt finanziert: •   aus den Erträgen des eingebrachten Grundkapitals, weiteren Zustiftungen und     Zuwendungen in den Vermögensstock,    •   aus den Spenden und Zuwendungen von Personen und Institutionen, die sich     der Idee verbunden fühlen,    •   Spenden, aus dem Erlös von sportlichen oder gesellschaftlichen Veranstaltungen, die     von Dritten organisiert werden. Um die Uwe Seeler-Stiftung zu einer dauerhaften Einrichtung zu entwickeln, wurde bindend festgelegt, dass das gesamte Stiftungskapital erhalten bleibt oder erhalten bleiben soll und nach kaufmännisch, sinnvollen Gesichtspunkten angelegt werden muss. © Uwe Seeler Stiftung  2012 webdesign by mete oeztunali 2012